Rückblick

Politik hautnah - Jugendliche diskutieren mit Politikern

 

Erstmalig gab es einen Politik Talk mit 13 Politikern aus allen Ebenen. Der parlemantarische Staatssekretär des Inneren Stephan Mayer war ebenso vertreten wie Landrat Erwin Schneider, Bürgermeister Herbert Hofauer, Landtagsabgeordneter Günther Knoblauch und natürlich  noch örtliche Bürgermeister-inn/vertreter-innen, Landtags- und Bezirkstagskandidaten -innen und alle stellten sich den Fragen von den Schülerinnen und Schülern der Herzog-Ludwig-Realschule und des König-Karlmann-Gymnasiums. Organisatorin und Moderatorin Bianca Jetzlsperger-Hofbauer fragte nach persönlichem Werdegang ebenso wie nach Wünschen und Zielen der Politiker-innen und es wurden den jungen Menschen Wege aufgezeigt um sich selbst politisch zu engagieren. Wichtig war vor allem die Tatsache, dass jeder etwas bewegen kann wenn er sich bewegt!

Welt Down Syndrom Tag 2018

Das AWO Mehrgenerationenhaus kooperiert mit dem Landratsamt Altötting und der kommunalen Beauftragten für Menschen mit Behinderungen Ursula Birnkammer

Backen im Zeichen der Integration

Im Rahmen der Kurse Deutsch Konversation und gelebte Integration lud Kursleitung Natalia Laib, mit ihren Kolleginnen Inna Schneidmüller und Bianca Jetzlsperger zum gemeinsamen Plätzchen backen am schulfreien Bus- und Bettag geflüchtete Familien ins AWO Mehrgenerationenhaus ein.

 

Nach einem stärkenden Frühstück für die über 40 Teilnehmer ging es ans Plätzchen backen. Unter fachlicher Leitung von Konditorin Jasmin Hofbauer wurden mehrere Kilo Teig in himmlisch duftende Köstlichkeiten verwandelt.

 

Das Warten auf den Ofen bis die kleinen Leckerein fertig waren galt einer Zerreissprobe! Endlich durfte nach Herzenslust glasiert und dekoriert werden. Die Weihnachtsplätzchen durften nach dem Abkühlen und trocknen mit nach Hause genommen werden.

 

Es war ein lustiger, spannender und vor allem leckerer Vormittag bei dem die Hemmschwelle abgebaut und viel deutsch geübt werden konnte.

Erster Inklusions und Integratonsausflug des AWO Mehrgenerationenhauses in Kooperation mit dem Landratsamt Altötting der Fachstelle Integration, Inklusion, Familie, Senioren und Ehrenamt

Unterwegs im Sinne der Inklusion

 

Integration und Inklusion: Einen Beitrag dazu zu leisten, dass war unser erklärtes Ziel einer gemeinsamen Aktion mit dem Landratsamt Altötting der Sachgebietsstelle Familie, Senioren, Soziales, Integration und Inklusion; dem Museumspädagogischen Zentrum München und dem Deutschen Museum München.

Unter dem Motto "Inklusion und Integration - wir bringen Menschen zusammen" organisierten wir einen Ausflug ins Deutsche Museum.

 

Die 62 Teilnehmer konnten zwischen folgenden Führungen wählen:

 

1. Unser Sonnensystem

2. Die Sonnenuhr - wie spät ist es?

3. Physik zum Anfassen

 

Spannende Einblicke konnten erhalten werden. Die Teilnehmer bastelten Fledermäuse die auf der Hand schweben, Sternenkarten und vieles andere mehr.

 

Im Anschluss daran dufte der Viktualienmarkt, der sehr vielen noch unbekannt war! Es wurde gerochen, geschmeckt und ganz viel probiert.

Gegen 16 Uhr sammelten sich alle wieder an der Schrannenhalle und die Heimfahrt konnte angetreten werden.

Der Tag war nicht nur von strahlendem Sonnenschein begleitet sondern setzte ein Zeichen dass Menschen mit Behinderungen, Senioren und geflüchtete Menschen durchaus ein Teil unserer Gesellschaft sind, denn ohne sie funktioniert eine Gesellschaft einfach nicht!

 

Wir bedanken uns beim Landratsamt Altötting für die großartige Unterstützung und Kooperation, beim MPZ München für die Vorträge und dem Deutschen Museum für den Besuch der durch die Zusammenarbeit vieler Stellen für alle Teilnehmer kostenlos war!

Teilnahme des AWO Mehrgenerationenhauses am Vortrag der Bundesbehindertenbeauftragen Verene Bentele zum Thema "Beteiligung von Menschen mit Behinderungen"

Der Einladung von Dr. Stephan Mayer und der Bundesbehindertenbeauftragen Verena Bentele ist die MGH Leitung Bianca Jetzlsperger zum Vortrag "Beteiligung von Menschen mit Behinderungen" gerne gefolgt.

 

Am 24.11.2017 im Erhartinger Pauli Wirt erörte Verene Bentele selbst Teile des Bundesteilhabegesetzes und stellte sich Fragen, Sorgen und Nöte der Behindertenbeauftragten der Betriebe, Kommunen und Vereine.

Dr. Stephan Meyer und Frau Bentele waren sich einig dass das Thema "Beteiligung von Menschen mit Behinderungen" eine parteiübergreifende Thematik ist und aktuell sehr viel zum Wohle der Menschen mit Handicap passiert.

Das AWO Mehrgenerationenhaus und das Landratsamt Altötting kooperieren im Bereich Integration, Inklusion, Familie und Senioren

1. Inklusionsausflug des Mehrgenerationenhauses in Kooperation mit dem Landratsamt Altötting

Mit knapp 50 Leuten starteten wir um 8.50 Uhr am Bahnhof in Altötting bei herrlichstem Sonnenschein. Nachdem in Garching noch drei Familien zugestiegen sind ging es nach Ruhpolding.

Die Fahrt war herrlich entspannt, dank dem Busunternehmen Beck und ihrem Fahrer Rienzo. Die Aufregung war groß als wir kurz vor zehn für die Kinder „endlich“ im Freizeitpark angekommen waren.

Nach einem kurzen Aufenthalt an der Kasse durften sich alle frei verteilen und es wurde gerutscht, geklettert, gefahren, gespielt - egal ob mit oder ohne Handicap! Die Kinder untereinander verstanden sich prächtig und spielten gemeinsam! Auch wir Erwachsenen näherten uns langsam an und erfuhren so viel über den Alltag in diesen Familien. Spannend war das keine Familie mit ihrem Schicksal gehadert hat, sondern der einhellige Tenor war, dass es eine Bereicherung für sie sei.

Nachdem selbst unsere Senioren die Fahrgeschäfte ausgiebig genutzt hatten fanden wir uns  gegen 14.30 Uhr wieder am Bus ein. Unsere Senioren und die Teilnehmer die nicht so gut zu Fuss waren bekamen vom Freizeitpark einen extra Shuttle Service zur Verfügung gestellt, da der Berg sehr steil und teilweise unwegsam war.

Zum Abschluss gab es noch Windbeutel und Kaffee bei der Windbeutelgräfin. Das Fazit aller Familien, Großeltern, Enkel und war durchwegs sehr positiv so dass noch während der Kaffeerunde die nächste Fahrt geplant wurde (04.11.2017 ins Deutsche Museum nach München).

Ein großes Dankeschön dem Landratsamt Altötting, der Fachstelle Familie, Senioren, Soziales und Integration die die Fahrtkosten übernommen haben.

Ein großes Dankeschön der Selbsthilfegruppe "Von wegen down" für das entgegengebrachte Vertrauen!

AWO Mehrgenerationenhaus zu Gast beim 1. Fachtag "Demografie konkret" im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Koordinatorinnen und Koordinatoren aus über 60 Mehrgenerationenhäusern aus ganz Deutschland haben sich am 13. und 14. September im Bundesfamilienministerium zusammengefunden, um an diesen Tagen unter anderem die Frage zu diskutieren: Wie können wir, die Mehrgenerationenhäuser, den demografischen Wandel in unseren Kommunen mitgestalten?

Der demografische Wandel äußert sich in jeder Region anders. Je nach Größe, Bevölkerungsstruktur, Verkehrsanbindung und Arbeitsplatzsituation steht die Gesellschaft vor Ort ganz unterschiedlichen Herausforderungen gegenüber. Alle Regionen eint jedoch, dass Mehrgenerationenhäuser immer und überall starke Partnerinnen und Partner bei der Gestaltung des Wandels brauchen, denn dies ist eine Gesamtaufgabe in den Kommunen, wo Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft Hand in Hand zusammenarbeiten müssen.

Wir, die Vertreterinnen und Vertreter der Mehrgenerationenhäuser haben auf dem Fachtag in Kleingruppen darüber diskutiert, was die Gestaltung des demografischen Wandels insgesamt für die Kommunen bedeutet und welche Rolle die Mehrgenerationenhäuser in dem Wandlungsprozess einnehmen. Die Häuser wollen nicht Getriebene in dem Prozess sein, sie wollen antreiben.
Zudem wurden Lösungsansätze diskutiert, wie in den Kommunen die Bedarfe, Wünsche und Ideen der Bürgerinnen und Bürger erhoben und Kommunalverwaltung und -politik vermittelt werden können. Ein Einbezug möglichst vieler Bürgerinnen und Bürger aus möglichst unterschiedlichen Generationen und Bildungshintergründen wurde hier als wichtiger Baustein auf dem Weg zum Erfolg gesehen.

Ob Großstadt oder ländliche Region – überall wird eine offene Kommunikation zwischen Mehrgenerationenhäusern und anderen kommunalen Akteuren als wichtige Säule der Zusammenarbeit gesehen. In der Mischung aus formellen Arbeitsgruppen und informellen Gesprächen konnten die Mehrgenerationenhäuser auf dem Fachtag Vorgehensweisen und Strategien austauschen und neue Ideen mit nach Hause nehmen. (Quelle Koordinatorinnen und Koordinatoren aus 60 Mehrgenerationenhäusern aus ganz Deutschland haben sich am 13. und 14. September im Bundesfamilienministerium zusammengefunden, um an zwei Tagen u.a. die Frage zu diskutieren: Wie können Mehrgenerationenhäuser den demografischen Wandel in ihren Kommunen mitgestalten?

Der demografische Wandel äußert sich in jeder Region anders. Je nach Größe, Bevölkerungsstruktur, Verkehrsanbindung und Arbeitsplatzsituation steht die Gesellschaft vor Ort ganz unterschiedlichen Herausforderungen gegenüber. Alle Regionen eint jedoch, dass Mehrgenerationenhäuser immer und überall starke Partnerinnen und Partner bei der Gestaltung des Wandels brauchen, denn dies ist eine Gesamtaufgabe in den Kommunen, wo Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft Hand in Hand zusammenarbeiten müssen.

Die Vertreterinnen und Vertreter der Mehrgenerationenhäuser haben auf dem Fachtag in Kleingruppen darüber diskutiert, was die Gestaltung des demografischen Wandels insgesamt für die Kommunen bedeutet und welche Rolle die Mehrgenerationenhäuser in dem Wandlungsprozess einnehmen. Die Häuser wollen nicht Getriebene in dem Prozess sein, sie wollen antreiben.
Zudem wurden Lösungsansätze diskutiert, wie in den Kommunen die Bedarfe, Wünsche und Ideen der Bürgerinnen und Bürger erhoben und Kommunalverwaltung und -politik vermittelt werden können. Ein Einbezug möglichst vieler Bürgerinnen und Bürger aus möglichst unterschiedlichen Generationen und Bildungshintergründen wurde hier als wichtiger Baustein auf dem Weg zum Erfolg gesehen.

Ob Großstadt oder ländliche Region – überall wird eine offene Kommunikation zwischen Mehrgenerationenhäusern und anderen kommunalen Akteuren als wichtige Säule der Zusammenarbeit gesehen. In der Mischung aus formellen Arbeitsgruppen und informellen Gesprächen konnten die Mehrgenerationenhäuser auf dem Fachtag Vorgehensweisen und Strategien austauschen und neue Ideen mit nach Hause nehmen. (Quelle: https://www.mehrgenerationenhaeuser.de/meldungen/neues-aus-dem-programm/details/news/fachtag/)

Weihnachtsfeier der Ehrenamtlichen Deutschkurse

v. l. 2. Bürgermeister Wolfgang Sellner, Dipl. Ing. (FH) Christian Hargasser, AWO Kreisvorsitzender Helmut Häring, MGH Leitung Bianca Jetzlsperger-Hofbauer, Rotary Club Altötting-Burghausen Heinz Hummelsberger

 

 

Im Rahmen der Weihnachtsfeier der Deutschkurse „Mama lernt Deutsch“ und „Deutsch für Ausländer“ sprachen der Chef des AWO Kreisverbandes Helmut Häring und die die Leitung des Mehrgenerationenhauses Bianca Jetzlsperger-Hofbauer vor allem den ehrenamtlichen Helfern großen Dank aus und würdigten das vorbildliche Engagement, die hohe Motivation und den Einsatz aller. Bei den Deutschschülern bedankte man sich für das Vertrauen ins Mehrgenerationenhaus und freute sich über so zahlreiche Teilnahme und den einstudierten Programmen. Hervorgehoben wurde, dass ohne die großzügige Hilfe der Stadt Altötting, vertreten durch den 2. Bürgermeistern Herrn Wolfgang Sellner, dem Rotary Club Altötting-Burghausen, vertreten durch Herrn Hummelsberger sowie dem Landratsamt Altötting dies so in dem Maße nicht möglich sei. Der Nikolaus überreichte kleine Aufmerksamkeiten und bei selbstgemachten Leckereien der Teilnehmer und Deutschlehrer fand die Feier einen schönen Ausklang.

 

Trommeln ist Lebensfreude

Trommeln....

Der wohltuende, obertonreiche Klang der Trommel hat eine ausgleichende, zentrierende Wirkung. Die Trommel ist eine Energiequelle im Alltag! Sie vertieft die Wahrnehmung und fördert unsere Achtsamkeit!

Trommeln - eine "klangreiche Gesundheitspflege!"

Trommeln - Schwingungen genießen (Wellness für die Seele und Zellen)

Trommeln - genussvolle, heilsame Schwingung

Das Trommeln regt dazu an, Gefühle und Emotionen zuzulassen, sich besser wahrzunehmen, sich er-neu-t auszurichten! Dies wirkt entspannend, zentrierend und befreiend. Es äußerst sich in Freude und Ausgeglichenheit.

Es ermöglicht uns, unsere Aufmerksamkeit zu lenken, achtsam mit uns umzugehen! Energieblockaden können gelöst, Balance erlangt werden! Diese Selbsterfahrung kann die Harmonie zwischen Körper, Geist und Seele positiv beeinflussen!

Geeignet für ALLE, die Spaß am Trommeln haben! DIESE Art des Trommelspiels benötigt keine Vorkenntnisse!

 

Freitag, 25.11.2016

19.00 Uhr – ca. 20.00 Uhr

 

Auch für demenziell Erkrankte und deren Angehörige gut geeignet.

Anmeldung erforderlich unter 08677/6639

 

Projekt "Menschen stärken Menschen"

Im Rahmen unseres Themenjahres "Für Menschen nach der Flucht. Miteinander in Würde leben" suchen wir ehrenamtliche Helfer die gerne eine "Patenschaft" übernehmen würden.

Die Patenschaft könnte wie folgt aussehen:

- Hilfe bei den Hausaufgaben

- Begleitung zu Behörden, Ämtern, Ärzten u. ä.

- Lesepaten für Kinder und Erwachsene

- Bastelnachmittag für Kinder

- Alltagsbegleitung und Orientierung

- Unterstützung beim Spracherwerb

- Zurechtfinden im Straßenverkehr, Erkundung des ÖPNV

- Erkundung von Einkaufsmöglichkeiten und ggf. gemeinsames

Einkaufen

- Erkundung von Schulen, Kitas, Freizeitmöglichkeiten, Vereinen,

öffentlichen Spielplätzen usw.

- Unterstützung bei der Suche nach passenden Vereinen

- Unterstützung bei der Wohnungssuche

- Begleitung von frühkindlichen und schulischen Bildungswegen

- Begleitung und Unterstützung bei beruflichen Praktika,

Ausbildungen, Arbeitsangelegenheiten

Beispiele für gemeinsame Aktivitäten wären zum Beispiel:

- Kochen

- Gestalten von interkulturellen Gärten

- Proben und Aufführen von Theater-, oder Musikstücken

- Ausflüge u. v. a. m.

Wir würden uns freuen wenn Sie sich im Rahmen des Patenschaftsprogrammes des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend "Menschen stärken Menschen" einbringen könnten.

Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung im AWO Mehrgenerationenhaus Telefon: 08671-9268750

Treffen der Ayurveda-Freunde

Ab Juni Treffen sich einmal monatlich die Ayurveda Freunde.

 

Im gemütlichem Rahmen wird sich über die älteste Heilkunst der Welt sowie auch über Ayurvedareisen ausgetauscht. Es wird gemeinsam gekocht und Wissen geteilt.

Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich, aufgrund begrenzter Teilnehmerzahl!

 

Nächster Termin ist der 22.06.2016 um 17.00 Uhr hier bei uns im Mehrgenerationenhaus, in der Hillmannstraße 20, Altötting

"DU & ICH"

Jeden ersten Donnerstag im Monat findet unser neuer Stammtisch statt - eine Möglichkeit der Begegnung und der Kommunikation für Jung und Alt.

In einer gemütlichen Runde miteinander zu reden, Erfahrungen auszutauschen, Spiele zu spielen,  gemeinsame Ausflüge zu unternehmen und einfach Spaß zu haben - das ist die Idee!

Ganz im Sinne des Hauses sollen Alter, Herkunft oder das unterschiedliche Niveau der Deutschkenntnisse keine Barriere sein, sondern eine gegenseitige Bereicherung für alle Teilnehmer bedeuten.

Generationen- und Kultur(en)treff im "Wiener Kaffeehaus"

Unser neues Projekt "Wiener Kaffeehaus" ist gestartet!

Mehr als nur ein Sprachkurs - wir sind eine Gemeinschaft!

Mehr als nur ein Sprachkurs -

                                  wir sind eine Gemeinschaft!

 

Dass wir mehr als nur ein Sprachkurs sind, zu dem die Teilnehmer, die ehrenamtlichen Gruppenleiter und unsere Projektleiterin zweimal die Woche für 90 Minuten in das AWO Mehrgenerationenhaus in der Hillmannstraße 20 in Altötting zusammen kommen, zeigte sich bereits wenige Wochen nach Kursbeginn Mitte September.

Hier findet nicht nur Deutschunterricht mit vollem Einsatz von Lehrenden & Lernenden statt, sondern auch ein respektvolles und wertschätzendes Miteinander. Man begrüßt sich immer mit einem freundlichen Händedruck und der Frage "Wie geht´s?", oder schenkt sich sogar eine herzliche Umarmung. Wenn ein Teilnehmer fehlt, fällt das sofort auf, und es wird sich nach ihm erkundigt und gefragt, ob man irgendwie behilflich sein kann. Ein aufeinander Eingehen hat für uns höchste Priorität, so hat neben dem Erlernen der deutschen Sprache stets auch das Besprechen von aktuellen Fragen und Anliegen der Teilnehmer Platz in den Unterrichtseinheiten. Und spätestens, wenn dann "unsere jüngsten Sprachkursteilnehmer" von sieben und acht Monaten von Arm zu Arm der Lehrkräfte und AWO-Mitarbeiter wandern, besteht kein Zweifel mehr, dass hier ein Zusammenwachsen stattfindet.

Es ist nicht nur unsere Aufgabe, "Subjekt, Prädikat und Objekt" zu vermitteln, sondern neue Bürger in unserer Mitte willkommen zu heißen und sie bei uns zu integrieren. Gerade in der jetzigen Zeit, in der so viele Menschen aus ihrer Heimat fliehen müssen, geht es nicht nur um Fakten- und Wissensvermittlung. Es geht auch um Wärme und Nächstenliebe.

Ich schließe mit einem Zitat aus der Bibel: "Ich war fremd und ihr habt mich aufgenommen" (Mt 25,35).

Mein schönstes Erlebnis seit langer Zeit fand in diesem Zusammenhang statt, als wir hier im Sprachkurs für zwei Teilnehmer aus der Asylbewerbergruppe eine Geburtstagsfeier organisierten. Ein junger Mann, er war 23 Jahre geworden, sagte zu mir: "Ich habe meine Familie im Irak. Aber in Deutschland bist du meine Familie. Danke."

Ehrenamtliche für Sprachkurs gesucht

Seit 2009 werden regelmäßig im AWO Mehrgenerationenhaus Deutschkurse für Migranten und seit 2014 auch für Asylbewerber angeboten.

Der Deutschkurs für Migranten „Deutsch als Fremdsprache“ findet 2-mal pro Woche zu je 2 Unterrichtseinheiten statt. Dieser Kurs wird derzeit von knapp 50 Migranten besucht. Diese werden in unterschiedlichen Gruppen, je nach Leistungsniveau, von Ehrenamtlichen in der deutschen Sprache unterrichtet. Die Nachfrage ist hoch, da wir einen niederschwelligen Zugang zur deutschen Sprache ermöglichen. Unsere Ehrenamtlichen sind meistens keine studierten Lehrer. Sie haben einfach Freude am Umgang mit anderen Kulturen. Nun sind wir auf der Suche nach engagierten, motivierten Menschen die sich vorstellen können uns bei unserer Tätigkeit 1-2 Mal pro Woche, dienstags oder donnerstags von 09:30-11:00 Uhr ab September 2014 zu unterstützen. Interessierte können sich gerne im AWO Mehrgenerationenhaus in der HIllmannstr. 20, Altötting melden oder per Mail den ersten Kontakt aufnehmen bei Frau Erber, Leiterin des Sprachkurses: info-mgh@awo-altoetting.de

Generationen- und Kulturtreff im "Wiener Kaffeehaus"

Samstag, den 25. April 2015, 14.30-17.30: Generationentreff im "Wiener Kaffeehaus"

Schulung für Angehörige von Demenzkranken

Schulung für Angehörige von Demenzkranken
Am Montag und Dienstag, 26.01.-27.01.2015, von 09.00-17.00Uhr.
Mehr Informationen gibt es hier.

Weihnachtsbasteln für Kinder

Weihnachtsbasteln für Kinder Am Montag, den 01. Dezember 2014, hat im AWO Mehrgenerationenhaus unter der Leitung unserer Bastelfee Irmi ein Weihnachtsbasteln für Kinder stattgefunden.
Zwischen Kartonen, Papieren, bunten Blättern, Scheren, Kleber, Pailletten, Bändern, Aufklebern, Locher, Tacker und allem, was man sich nur vorstellen kann, ließen sieben Kinder von 6 - 10 Jahren ihrer Phantasie freien Lauf. Die Ergebnisse, die aus unserer "Weihnachtswerkstatt" mit nach Hause genommen werden konnten, waren echtHingucker!

Liebe Kinder, wie schön dass Ihr diesen Nachmittag mit uns verbracht habt!
Liebe Irmi, vielen Dank für Dein Ideenreichtum und Dein Engagement!

Vortrag "Musiktherapie bei Demenzerkrankten" mit Frau Doris Eder am 10.11.2014

Am 10. November 2014, fand in den Räumlichkeiten des AWO Mehrgenerationenhauses in Altötting zur Thematik „Musiktherapie bei Demenzerkrankten“ statt.

Frau Doris Eder, Musiktherapeutin (DMTG), sprach über die vielfältigen Möglichkeiten der Musiktherapie und darüber, wie man Demenzkranke durch Einsetzung dieser emotional unterstützen kann. Die Veranstaltung wurde sehr gut besucht und fand bei den Teilnehmern einen hohen Zuspruch. Mehr als 70 Besucher verfolgten mit großem Interesse den mit hohem Praxisbezug stattgefundenen Vortrag. Die Max-Keller Berufsschule für Musik unter der Leitung von Anselm Ebner machte den Vortrag sogar zu einer Pflichtveranstaltung.

Am 26. und 27. Januar 2015 bietet das AWO Mehrgenerationenhaus ein weiteres Seminar zur Thematik "Demenz" an. Herr Wagner (Geschäftsführer Dt. Alzheimergesellschaft - Landesverband Bayern e.V.) wird an diesen beiden Tagen eine Schulung für Angehörige von Demenzerkrankten durchführen. Das Seminar ist für die Teilnehmer kostenlos. Eine Anmeldung unter Tel. 08671-9268750 (Mo - Mi 09-00-12.30 Uhr und Do 09.00-15.30 Uhr) ist erwünscht.

Frau Doris Eder, Musiktherapeutin (DMTG), bei ihrem praxisnahen Vortrag vor mehr als 70 begeisterten Teilnehmern.

Kochkurs "Kochen für starke Knochen"

Am 13.05.2014 fand im AWO Mehrgenerationenhaus erstmalig ein Kochkurs statt. Unter der Thematik „Kochen für starke Knochen“ haben die angemeldeten Teilnehmerinnen ein 5-Gänge Menü unter Leitung von Ernährungsberaterin Frau Michaela Künztler (rechts im Bild) gekocht. Frau Künztler leitet in München in Hauswirtschaftsseminar speziell für Migranten. Die Leidenschaft für das Kochen hat Sie in ein zweites Standbein umgewandelt.  Die Teilnehmerinnen wurden ausführlich über eine calciumreiche Ernährung informiert. Gekocht wurde in entspannter, geselliger Atmosphäre im Mehrgenerationenhaus. Verwendet wurden frische Zutaten und Gerichte wie Buttermilchsuppe mit Kerbel, scharfe Hähnchenpfanne mit Avocado-Salsa und Zucchini-Risotto mit Parmesan wurden zubereitet. Die Teilnehmerinnen hatten sichtlich Spaß beim Kochen und Verzehr der zubereiteten Speisen. Auf Wunsch können weitere Kochkurse im Haus angeboten werden. Bei Fragen, Anregungen  und Wünschen wenden Sie sich bitte an das AWO Mehrgenerationenhaus. Dieser Kochkurs fand in Zusammenarbeit mit dem Landratsamt Altötting, Fachstelle für Senioren, Integration und Ehrenamt statt.

Bildershow einer Rumänienreise am 14.07.2014

Am Montag, 14.07.2014, fand im AWO Mehrgenerationenhaus erstmalig ein Bildervortrag statt. Herr Mummert aus Marktl präsentierte in seinem 1,5 stündigen Vortrag zahlreiche Bilder über das städtische und ländliche Leben in Rumänien. Die Reise, welche in Oradea im Norden des Landes begann und über verschiedene Moldauklöster führte endete in Budapest, Ungarn. Er berichtete über seine erlebten Eindrücke von verschiedenen Städten und landschaftlichen Besonderheiten und dokumentierte landestypische Folkloreabende. Der Vortrag war für eine gelungene Veranstaltung. Auch die Besucher konnten einen guten Eindruck über Rumänien erhalten und freuen sich schon jetzt über die nächste Bildershow im Mehrgenerationenhaus. Wann der nächste Vortrag stattfindet, wird rechtzeitig bekannt gegeben.

Teilnehmer des Deutschkurses besuchen die Bücherei am 08.04.2014

10 Teilnehmerinnen des Deutschkurses „Deutsch als Fremdsprache“, welcher im AWO Mehrgenerationenhaus gratis angeboten wird, besuchten zusammen mit der Kursleitung Frau Christine Erber und einigen, als ehrenamtlich tätigen, Lehrkräften, am 08.04.2014 die Stadtbibliothek in Altötting. Die Leiterin der Stadtbibliothek, Frau Sonja Zwickl, hat alle sehr herzlich empfangen und eine große Führung durch die Bücherei gegeben. „Zum Erlernen einer neuen Sprache ist es wichtig, dass man immer mit dieser konfrontiert wird, sei es mit Büchern, Zeitschriften oder digitalen Medien.“ so Frau Zwickl. Die Besucherinnen haben einen umfassenden Einblick in das Angebot und die Vielzahl der verschiedenen Medien der Bibliothek erhalten und sich im Anschluss an die einstündige Führung das ein oder andere Werk ausgeliehen.

Den Gruppen des Deutschkurses steht selbstverständlich eine Büchereikarte des AWO Mehrgenerationenhauses zu Verfügung, auf deren Mitgliedschaft Werke oder Medien für die Lerneinheiten mit den Sprachkursteilnehmern ausgeliehen werden können.

Auf dem Foto von links: Hermine Gerlitz (Leitung Sprachkurs Mama lernt Deutsch mit Abschlussprüfung), Christine Erber (Leitung Sprachkurs Deutsch als Fremdsprache: Einstieg jederzeit möglich), Sonja Zwickl (Leitung Stadtbibliothek Altötting)

Leitungswechsel im Mehrgenerationenhaus Dezember 2013

Im AWO Mehrgenerationenhaus Altötting gibt es seit dem 01.12.2013 eine neue Ansprechpartnerin. Frau Beate Berndl hat nach langjähriger Tätigkeit die Position als Leitung des Mehrgenerationenhauses an Frau Katrin Andres übergeben. Frau Andres hat einen Masterabschluss in Organisational Management von der Universität in Flensburg und blickt auf langjährige Berufserfahrung im Bereich Marketing zurück.

Auf dem Foto von links: Beate Berndl, Katrin Andres, Jutta Weigel (vom Beratungscafé)

"Mama lernt Deutsch" mit Abschlussprüfung Level A1 im Dezember 2013

Von September bis Dezember 2013 erhielten 15 Frauen aus dem Landkreis Altötting die Möglichkeit, ihre Deutschkenntnisse und Lernerfolge aus dem Sprachkurs "Mama lernt Deutsch" unter Beweis zu stellen und im AWO Mehrgenerationenhaus an einem weiterführenden Kurs mit dem Ziel teilzunehmen, im Dezember die Abschlussprüfungen zu Level A1 abzulegen. Die Kursvorbereitung fand Montag, Mittwoch und Freitag jeweils von 09.00-12.00Uhr statt und wurde von Frau Hermine Gerlitz (Lehrerin) geleitet. Die dreimonatige intensive Lernphase endete mit einer schriftlichen und mündlichen Prüfung im Dezember 2013. Teilnehmerinnen waren Frauen mit Kindern und Migrationshintergrund, die einen festen Wohnsitz im Landkreis Altötting haben. Der Kurs wurde im Rahmen einer kleinen Weihnachtsfeier beendet (siehe Foto).

Auf Grund der guten Ergebnisse der Teilnehmerinnen (alle haben mit Bravour bestanden) und der hohen Nachfrage nach einem weiteren Deutschkurs mit Abschlussprüfung Level A1, wird das AWO Mehrgenerationenhaus auch im Jahr 2014 wieder einen solchen anbieten.

Dieser Kurs wurde gefördert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds durch die Regierung von Niederbayern, einer großzügigen Spende der VR meine Raiffeisenbank Altötting-Mühldorf und der großzügigen Unterstützung der Stadt Altötting. Nur so war es dem AWO Mehrgenerationenhaus Altötting möglich, den Deutschkurs mit Abschlussprüfung Level A1 kostenlos anbieten zu können.

Aktuelle Informationen zum laufenden Kurs finden Sie hier.

Besuch von Dorothee Bär MdB am 17.09.2013

Am 17. September 2013 erhielt das Mehrgenerationenhaus in Altötting Besuch aus Berlin. Auf Einladung von MdB Stefan Mayer kam Dorothee Bär, Mitglied des Bundestags und Sprecherin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, sowie stellvertretende Generalsekretärin der CSU nach Altötting. Ebenfalls anwesend war Frau Emilie Rau, Stadträtin von Burghausen und Ingrid Heckner, Abgeordnete des Bayerischen Landtags. Vor Ort konnten sich alle Anwesenden von der Lebendigkeit und Offenheit des Mehrgenerationenhauses überzeugen. Persönliche Gespräche mit den Sprachkursteilnehmerinnen des Kurses "Deutsch als Fremdsprache" und deren ehrenamtlichen GruppenleiterInnen verschafften einen tieferen Einblick in die Bedürfnisse und Anliegen von Migrantinnen. Bei der anschließenden Teilnahme am Generationenfrühstück wurde die Geselligkeit und die soziale Integration von älteren Menschen veranschaulicht. "Dieses Mehrgenerationenhaus hat eine fröhliche Ausstrahlung und ein offenes Herz für die Anliegen der Besucherinnen und Besucher", erzählte Frau Berndl (ehem. Leiterin des MGH). Frau Dorothee Bär bestätigte: "Ich kenne viele Mehrgenerationenhäuser und jedes ist verschieden. Dieses hier ist sehr schön und greift die Bedürfnisse der Einwohner auf. Ein Vorteil, der durch die unbürokratischen Gestaltungsmöglichkeiten und der Niederschwelligkeit des Programmansatzes gut erreicht werden kann. Der Erhalt der Mehrgenerationenhäuser ist unser Ziel, sowie die Zusammenarbeit mit den Landesregierungen. Wir befinden uns auf einem guten Weg."

Spende der VR Bank ermöglicht den Kauf einer Spielburg und eine Teilförderung des Sprachkurses

Herbst 2013

Erstmalig im September 2013 erhielten 15 Frauen aus dem Landkreis Altötting die Möglichkeit, ihren Lernerfolg im Kurs "Mama lernt Deutsch" unter Beweis zu stellen. Gefördert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds durch die Regierung von Niederbayern, der Spende der VR meine Raiffeisenbank Altötting-Mühldorf in Höhe von 5.000€ und der finanziellen Unterstützung der Stadt Altötting war es dem AWO Mehrgenerationenhaus Altötting möglich, einen kostenlosen Deutschkurs mit Abschlussprüfung Level A1 anzubieten. Stattgefunden hat dieser in der Zeit von September bis Dezember 2013 jeweils Montag, Mittwoch und Freitag von 09.00-12.00Uhr. Zur Teilnahme berechtigt waren Frauen mit Kindern und Migrationshintergrund, die einen festen Wohnsitz im Landkreis Altötting haben. Der Kurs war sehr schnell ausgebucht, weitere Interessentinnen konnten schon nach kurzer Zeit nur noch in der Warteliste oder für einen potentiellen Folgekurs im Jahr 2014 berücksichtigt werden.

Ein Großteil der angemeldeten Teilnehmerinnen besuchte bereits über einen längeren Zeitraum den Kurs "Deutsch als Fremdsprache" im AWO Mehrgenerationenhaus, der bereits seit 2009 immer Dienstag und Donnerstag, von 09.30-11.00Uhr, ebenfalls kostenlos angeboten wird. Ermöglicht wird dies durch die wiederholte finanzielle Unterstützung des Rotary Club Altötting, der Fachstelle für Integration des Landratsamts Altötting und der Stadt Altötting, sowie der tatkräftigen Unterstützung von insgesamt 11 Ehrenamtlichen. "Das Besondere an diesem Angebot ist die Einteilung in Kleingruppen und adäquaten Leistungsniveaus, sodass die Frauen entsprechend ihres Bildungsstandes erfolgreich lernen können", meinte die damalige Leiterin Frau Beate Berndl. Dadurch wird das Problem umgangen, das häufig bei Integrationskursen auftritt, wo Teilnehmerinnen mit keiner oder nur geringer Schulbildung neben ausgebildeten Akademikerinnen sitzen und in derselben Geschwindigkeit die deutsche Sprache erlernen müssen. Ein Umstand, der dazu führt, dass die eine Teilnehmerin die Zeit "absitzt", während die andere Teilnehmerin problemlos mitlernen kann.

Über die Zeit verteilt konnten im AWO Mehrgenerationenhaus bis Herbst 2013 insgesamt 73 Teilnehmerinnen erreicht werden, die aus den Herkunftsländern Russland, Ukraine, Albanien, Kosovo, Mazedonien, Tschechien, Rumänien, Polen, Türkei, Bulgarien und Afghanistan stammen. Die meisten der Kursbesucherinnen haben Kinder, die von den fortschreitenden Deutschkenntnissen ihrer Mütter profitieren.

"Es ist nun an der Zeit, die Erfolge in einem Zeugnis zu manifestieren und so auch die berufliche Integration der Immigrantinnen zu fördern", findet Frau Berndl. "Das Ablegen und Bestehen einer Prüfung wird das Selbstbewusstsein unserer Teilnehmerinnen fördern und das Vertrauen in die eigenen Stärken festigen."

Ein Herzliches Vergelt´s Gott geht an Herrn Wolfgang Altmüller von der VR meine Raiffeisenbank eG und Herrn Bürgermeister Hofauer für die rasche und unbürokratische Unterstützung unserer Arbeit.

 

Die Spende i.H. von 5000€ wird zu 2.000€ für den Sprachkurs und zu 3.000€ für eine Spielburg in der Kinderecke verwendet. Auf dem Foto sind zwei ehrenamtliche Betreuerinnen, die die Kinder der Kursteilnehmerinnen während des Sprachkurses betreuen.

Artikel über "Deutsch als Fremdsprache" im AWO Mehrgenerationenhaus

Artikel im Alt-/Neuöttinger Anzeiger vom 13.11.2012

"Ohne die Arbeit der Freiwilligen geht es nicht! Sie leisten einen ungeheuer wichtigen Beitrag für die Integration der Migranten in der Region", weiß Beate Berndl, Leiterin des Mehrgenerationenhauses in Altötting. Sie sucht neue Ehrenamtliche für zusätzliche Projekte oder als Vertretung für das bestehende Team aus Ehrenamtlichen. "Ein internationaler Frühschoppen, die Gründung einer Mehrgenerationenhaus Stiftung usw. suchen nach selbstständig agierenden Freiwilligen, die helfen die Projekte zu organisieren, verwirklichen und dauerhaft zu betreiben.

Die derzeit Aktiven im Mehrgenerationenhaus erklären im Gespräch, worin die Aufgaben des Ehrenamts bestehen. "Es kommt einfach so wahnsinnig viel zurück", bringt es Eleonore Tiefenthaler auf den Punkt. Sie unterrichtet seit 2 Jahren Deutsch für Migranten. Rosmarie Maier ergänzt: "Die Lernenden sind hoch motiviert. Man merkt, sie wollen."

Integration funktioniert zuvorderst über die Sprache, deshalb ist es wichtig, dass vorallem Mütter mit kleinen Kindern die Deutsche Sprache erlernen und diese an die Kinder weitergeben. Weil so viele Frauen in den Unterricht kommen, sei auch eine Kinderbetreuung eingerichtet worden. Christa Moysich und Irmgard Harlander beaufsichtigen die Kleinen ehrenamtlich.

Konrad Reisner ist schon seit 3 Jahren als Lehrer im Mehrgenerationenhaus. Er betreut die einzige Männer-Sprachgruppe, die aus afghanischen Asylbewerbern besteht. Der Betriebswirt sieht für sich persönlich auch den Vorteil der eigenen Weiterentwicklung, auch in sprachlicher Hinsicht. "Es gehört ja auch die Unterrichtsvorbereitung dazu und damit verbunden die intensive Beschäftigung mit der eigenen Muttersprache. Ich merke, dass ich sprachlich selbst Fortschritte gemacht habe oder Sachverhalte anders darstelle und bedachter formuliere."

Auch der Blick auf Mitbürger mit Migrationshintergrund habe sich grundsätzlich verändert, da sind sich alle Ehrenamtlichen einig. "Die Vorurteile werden abgebaut. Man sieht sie mit anderen Augen." Jene, die ins Mehrgenerationenhaus kommen sind sehr offen, freundlich und bringen gern ein Stück ihrer Heimat ein. "So lernen wir im Grunde alle voneinander und miteinander", fasst Rosmarie Maier zusammen. "Es tut auch gut gebraucht zu werden und wenn man dann auch noch sieht, dass die Lerner Fortschritte machen, dann ist das einfach schön", sagt Reisner.

Es werden jedoch nicht ausschließlich Ehrenamtliche für Unterricht oder Kinderbetreuung gesucht. Wie Beate Berndl erklärt, können sich auch Freiwillige für Hausaufgabenbetreuung oder für die Arbeit mit Senioren melden. "Wir sind mit Schulen und Seniorenheimen gut vernetzt", so Berndl - also darf sich eigentlich jeder angesprochen fühlen, der sich ehrenamtlich einbringen will."

Spende für das AWO Mehrgenerationenhaus Altötting

Die Wacker Chemie AG unterstützte im Jahr 2012 das damalige Projekt der Einrichtung mit einer Spende in Höhe von 2.500,00 €.

Damit wurde ein öffentlich zugänglicher Computer mit Internetzugang finanziert.

Vorrangiges Ziel war es, den Bürgerinnen und Bürgern einen Zugang ins Internet zu gewähren, z.B. für Jobrecherchen.
Aber auch eine Vermittlungsdatenbank für haushaltsnahe Dienstleistungen soll aufgebaut werden,mit der Möglichkeit, eigene Angebote einzugeben sowie benötigte Dienstleistungen abzufragen.

Der Computer wird seitdem sehr gerne zu diesen Zwecken, aber auch besonders von den TeilnehmerInnen unserer Deutschkurse als Lernhilfe genutzt, da wir dort nun auch ein Deutsch-Lernprogramm eingerichtet haben.

Das Personal im Mehrgenerationenhaus steht für Fragen und Hilfestellungen gerne zur Verfügung.

Unterstützt wird das Projekt von den Paten des Hauses, Altlandrat Seban Dönhuber (2.v.l.) und Didymus Hasenkopf (2.v.r) sowie dem AWO-Vorsitzenden Helmut Häring (r.).  Dr. Dieter Gilles (3.v.l), Leiter des Werks Burghausen, übergab gemeinsam mit Presse-Referentin Simone Allgeier (l) den Scheck an die Vertreter (ehemalige Leitung des MGH Frau Beate Berndl) und lobte das generationenübergreifende Engagement der Einrichtung.